Eigenurin-Nosoden

In der Praxis hat sich auch die Therapie mit Urin-Nosoden, aus dem eigenen Urin des Patienten, bewährt. Die Eigenurinnosode wird durch Potenzierung von einem Tropfen Morgenurin gewonnen. Die verwendeten Potenzen und ihre Dosierung sind analog anderer Auto-Nosoden. Die Eigenurin-Nosode bewährt sich insbesondere bei Reizblase, rezidivierenden Harnwegsinfekten sowie bei beginnender Niereninsuffizienz.

Bei rezidivierenden Nierensteinen sowie bei Neigung zu Nierengries hat sich eine „Stein-Nosode“ bewährt. Dabei wird der per Sieb aufgefangene Stein bzw. Gries zur Nosode verarbeitet. Entsprechend der Herstellung von Plazenta- und Eigenurin-Nosoden wird ein Teil des Steinkonkrements mit 99 Teilen Lactose verrieben und dann weiter aufpotenziert.

Die Eigenurin-Nosoden werden besonders gerne wegen ihrer sanften und nachhaltigen Wirkung eingesetzt. Sie sollen die Stärkung der Lebenskräfte und die Entgiftung im Körper unterstützen.
Teilweise empfohlen wird auch die Kombination der Nosode mit der klassischen (Einzelmittel-) Homöopathie. Hierbei gilt die Nosode bei verschiedenen Indikationen als zusätzliche, die Naturheilkunde unterstützende Maßnahme.

Als Nosoden werden homöopathische Arzneimittel bezeichnet, die aus Körpersäften oder Krankheits-Ausscheidungen wie Schleim, Eiter etc. hergestellt werden und die häufig bei einem Therapiestillstand die Regulationsfähigkeiten des Körpers wieder aktivieren. Sie können die Selbstheilungskräfte anregen und werden eingesetzt, wenn andere Therapien versagen oder andere homöopathische Mittel nicht greifen. Nosoden sind eine Möglichkeit die körpereigene Krankheit in einer homöopathischen Potenzierung als Heilmittel zuzuführen.

Eigenurinnosoden werden aus einigen Tropfen Ihres eigenen Urins hergestellt.

Nach oben scrollen